Home
Impressum

 

INDEX

Abendland Aktionaer Angebot Arbeit Arbeitgeber Arbeitslosigkeit Aufschwung Auslagerung Baisse Bilanz Billiglohnland Boden Boerse Boersenanalyst Boersencrash Bruttoinlandsprodukt B Buerokratieabbau China Controlling Demokratie Dienstleistung Dienstleistungswueste DritteWelt unternehmerischesDenken Erdoel EU Export Exportueberschuss Geld Gerechtigkeit Geschaeftsprozesse Gewinn Globalisierung Golfplatz Herdentrieb homo-oeconomicus Inder Industrie IntWaehrungsfond Investition Japan Kapital Kapitalismus Kapitalist Konsum Manager Marke Markt Marktforschung Meeting Migration Mitarbeiter Osten Planwirtschaft PrivateEquiteUnternehmen Produktion Produktivitaet RussischeFoederation ShareholderValue ShortTermism Sozialismus Sozialreformen Standortdiskussion Steuern Unternehmensberater Unternehmer USA Volkswirtschaftslehre Vorstandsgehaelter Vorstandsvorsitzender Wettbewerbsdruck Wirtschaftsministerium Wirtschaftsweiser

Erdöl

 

Endliches Suchtmittel der Weltökonomie.

Schädigt bei Verbrauch diverse Klimate: atmosphärische, weil es sich in Rauch auflöst, und politische, weil Erzeugung und Verbrauch in höchst unterschiedlichen Weltgegenden stattfinden und Süchtige bei Verknappungsänsten sehr gereizt reagieren.

Bemerkenswert ist auch die Diskrepanz auf der Zeitschiene: 1 Million Jahre Mikroorganismenpressung wird in einem Jahr in die Luft geblasen.

Europäische Union

Ein in der ganzen Welt beneidetes Modell zur Friedenssicherung und Wohlstandsmehrung, hat aber folgende Mitglieder:

Belgien: Monarchie. Beherbergt die Zentralen von EU und Nato und hofft durch solche internationale Präsenz, der immer drohenden Aufteilung zwischen den Niederlanden und Frankreich zu entgehen.

Dänemark: Monarchie.

Irland: War mal arm, arm, arm. Auffällig ist, dass es trotz seiner Lage keine Seefahrernation ist!

Deutschland: Einst ökonomischer Klassenprimus der EU, der aber nach der Wende stark nachgelassen hat und seine Hausaufgaben nicht mehr macht. Streberschicksal die anderen lassen ihn nicht abschreiben, weil er früher immer so arrogant war.

Spanien: Monarchie. Einige Territorialansprüche sind noch nicht geklärt und sorgen immer wieder für Zündstoff, z.B. Gibraltar (mit Großbritannien) oder Mallorca (mit TUI).

Schweden: Monarchie. Verfügt über ein skandinavisch vorbildliches Gemeinwesen, und gesoffen wird im Ausland.

Italien: Lifestyle- und Kulturlieferant für die Rest-EU. Seit die Regierungen nicht mehr so oft wechseln, tritt die Fragwürdigkeit seiner politischen Klasse offen zu Tage.

Frankreich: Franzosen sind höflich und zuvorkommend, wenn man erst mal die Überlegenheit ihrer Sprache gegenüber den anderen europäischen Schnalz- und Klicklauten anerkannt hat. Liebenswerte Eigenart: einen ständigen Platz im UN-Sicherheitsrat beanspruchen.

Großbritannien: Die Monarchie. Provokanteste Küche Europas. Lästert gern über the continent und träumt deshalb insgeheim von der Klimakatastrophe, weil dann der Ärmelkanal tiefer und breiter wird.

Estland, Lettland, Litauen: Eigentlich „das Baltikum“. Für Außenstehende schwer unterscheidbar. Die richtige Zuordnung der Hauptstädte Riga, Tallinn und Vilnius wird sich Resteuropa nie merken können.

Ungarn: Leidet an Konsonantenüberhang seiner Sprache. Die Auszeichnung „lustigste Baracke des Ostblocks“ ist seit der Wende nichts mehr wert.

Finnland: Hat aus Marketinggründen die Form eines Handys (hat es aber nicht erfunden!).

Niederlande: Monarchie. Hält aus nahe liegenden Gründen nichts von britischen Träumereien, übt aber vorsichtshalber schon mal jeden Sommer die Flucht mit dem gesamten Hausrat in höhergelegene Gebiete.

Griechenland: Der beeindruckende erfinderische Elan (Drama, Demokratie, Olympia) hat in den letzten 2.500 Jahren etwas nachgelassen. In seiner Küche viel verbranntes Fleisch in Öl. Macht neuerdings hochbezahlte Fußballkünstler depressiv.

Österreich: Gefühlte Monarchie. Bietet seinen Bewohner nur restriktive Entfaltungsmöglichkeiten: ehrgeizige Österreicher müssen ihre Pläne im Ausland verwirklichen, wenn sie nichts mit Skifahren oder Theater zu tun haben.

Portugal: Bildet ein sauberes Rechteck im iberischen Quadrat.

Tschechien:

Slowakei: Hartes Schicksal muß täglich neu darum kämpfen, dass es das übrige Europa auch wahrnimmt und wird dann auch noch konsequent mit Slowenien verwechselt.

Slowenien: Hartes Schicksal muß täglich neu darum kämpfen, dass es das übrige Europa auch wahrnimmt und wird dann auch noch konsequent mit der Slowakei verwechselt.

Polen: War mal Papst

Malta: Tja. Nicht unbedingt ein Schwergewicht unter den EU-Staaten.

Zypern: Hat seine europäische Randlage so verinnerlicht, dass es sich nicht mal über die ganze Insel erstrecken will.

Luxemburg: Bank mit originellem Geschäftsmodell: der Vorstandsvorsitzende heißt „Ministerpräsident“, seine Mitarbeiter „Einwohner“ und sein Sicherheitsdienst “Armee“.

Norwegen: Hohes Pro-Kopf-Einkommen, tolerante Einwohner, vorbildliche Demokratie. Gehört aber nicht zur EU.

Export

Verbringung von Gütern und Dienstleistungen von einer Volkswirtschaft in andere

Exportüberschuss

Wenn mehr Güter und Dienstleistungen in andere Länder verbracht als von dort besorgt werden, man also unter seinen Verhältnissen lebt. Dieses Schuften für die Deckung der Bedürfnisse Anderer kann schon mal Sinn machen, wenn Schulden ans Ausland abzutragen sind – als Dauerzustand ist ein solcher Kapitalexport aber fragwürdig, auch wenn sich’s noch so stark anhört.

[A] [B] [C] [D] [E] [F] [G] [H] [I] [J] [K] [L] [M] [N] [O] [P] [Q] [R] [S] [T] [U] [V] [W] [X] [Y] [Z]