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Kapital
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1. Unzuverlässiger Produktionsfaktor. Vagabundiert ununterbrochen über den Globus und will umschmeichelt, hofiert und rentierlich angelegt werden, kann dabei durchaus quengelig werden. Macht gern einen auf forsch und risikofreudig, reagiert aber bei der kleinsten Störung wie „ein scheues Reh“ und zieht sich verschreckt in geschlossene Immobilienfonds zurück. Da wird’s dann natürlich eng.
2. Bestseller des Antichristen.
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Kapitalismus
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Herrscht dort, wo Kapital akkumuliert werden kann, mit Begünstigung bereits Besitzender.
Der große Vielfaltsvernichter. Im Kapitalismus streben die Märkte, die Produkte und die Prozesse immerzu nach ihrer Standardisierung und Harmonisierung, denn die Kapitalströme lieben breite Flussbetten ohne Untiefen und Hindernisse: so können sie schnell fließen und die Zinsmühlen an ihren Ufern am besten antreiben. Der unstete Mensch aber mit seinen dauernd wechselnden Bedürfnissen und Launen schafft Wirbel, Sandbänke und unvorhergesehene Buchten; der Fluß mäandert und veruntieft und muß sich nach einer Weile ein neues Bett suchen. Daß dabei die ein oder andere Mühle trocken fällt, ist die einzige Gerechtigkeit, die der Kapitalismus bietet.
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Kapitalist
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Jeder, der sein Geld einer renditeerzeugenden Verwendung zugeführt hat. Auch beim niedrigverzinsten Sparbuch lässt man sein Kapital, sprich andere Menschen, für sich arbeiten, Beschimpfungspotentiale jedoch ergeben sich erst ab einer gewissen Kapitalakkumulation.
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