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Shareholder value

“Wert für den Anleger”

Soll die Interessenlage eines Kapitalgebers beschreiben, ist aber mittlerweile zu einem mythisch aufgeladenen Allgemeinplatz verkommen. Manager berufen sich gerne darauf. Vorsicht: fühlt sich ein Manager dabei unverstanden, fusioniert er gerne und demonstriert so, was passiert, wenn man den „shareholder value“ nicht ernst nimmt.

Short termism

 

Sozialismus

Aus Gerechtigkeitsdefiziten gespeiste Bewegung zur Knechtschaftsabschüttelung. Als politische Partei wackerer Kämpfer wider der kapitalistischen Bestie, als (sozialistische) Volksrepublik hingegen oft genug selbst bestialisch mit Weisheitsmonopol, Abnickparlamenten und grotesken Paradeveranstaltungen. Gegenwärtig im Schmollwinkel des Weltgeschehens; hadert ein bisschen mit der Beglückungsverweigerung der Menschen.

Sozialreformen

Chefsache und eng mit Kanzlerschaft verknüpft. Lösen in Deutschland fein abgestufte Jammer- und Beschwerderituale aus und werden oft mit Genozid verwechselt. Für Vertreter von Wirtschaft und Opposition handelt es sich grundsätzlich um „Reförmchen“ und können stets „nur ein Anfang“ sein.

Standortdiskussion

Gesprächstherapeutische Maßnahme für erfolglose Manager: soll aus geschäftlichem Misserfolg resultierendes schlechtes Gewissen aus der Unternehmensleitung in die Allgemeinheit externalisieren. Mittlerweile stark übernutzt mit kabarettreifen Auswüchsen: „Die Gesundheitsreform gefährdet den Kur-Standort Deutschland!“

Steuern

Früher: Öffentliche Abgaben, die ein Gemeinwesen kraft Zwangsgewalt zur Finanzierung der ihm obliegenden Aufgaben erhebt.

Heute: Fäkalbegriff, wird meist mit Schaum vor dem Mund oder mit brüchiger, ersterbender Stimme ausgesprochen.

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